Erfolgreiche Teilnahme am Gedichtwettbewerb „Inklusion in Gedichten“

Direkt nach den Pfingstferien beschäftigte sich die Ethikklasse der Jahrgangsstufe 7 gemeinsam mit ihrer Lehrerin Kathrin Yilmaz mit dem Thema Inklusion. Dabei diskutierten die Schülerinnen und Schüler, warum Vielfalt unsere Gesellschaft bereichert, wie Ausgrenzung entsteht und was es bedeutet, dass alle Menschen von Anfang an dazugehören sollen.

Im Unterricht wurde deutlich: Menschen unterscheiden sich beispielsweise in ihrer Herkunft, ihrem Aussehen, ihrer Religion, ihren Fähigkeiten oder ihrer geschlechtlichen Identität. Gerade diese Vielfalt macht unsere Gesellschaft aus. Gleichzeitig erleben viele Menschen Ausgrenzung, Vorurteile oder Benachteiligungen, weil sie „anders“ sind oder als anders wahrgenommen werden. Auch Themen wie Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität wurden angesprochen. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich dabei mit der Frage auseinander, wie ein respektvolles Miteinander gelingen kann und welche Verantwortung jede und jeder Einzelne für eine offene und wertschätzende Gemeinschaft trägt.

Anschließend nahm die Klasse am Gedichtwettbewerb „Inklusion in Gedichten“ der Gesundheitsregionplus Landkreis Deggendorf teil. Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Landkreis waren eingeladen, ihre Gedanken zu Gemeinschaft, Zusammenhalt und Inklusion kreativ in Gedichtform auszudrücken.

Besonders erfolgreich waren Romy Eggebrett und Simon Belzner: Mit ihrem gemeinsamen Gedicht überzeugten sie die Jury und erreichten einen Platz unter den besten drei Beiträgen. Als Auszeichnung erhielten beide eine Urkunde sowie einen Elypso-Gutschein im Wert von 10 Euro. Die Preisverleihung fand am 16. Juli 2026 an der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf statt. Frau Labussek vom Landratsamt Deggendorf überreichte die Urkunden und gratulierte den beiden zu ihrem Erfolg.

Das Bild zeigt das prämierte Wettbewerbsplakat mit dem ausgezeichneten Gedicht von Romy Eggebrett und Simon Belzner. Darin bringen die beiden auf eindrucksvolle Weise zum Ausdruck, dass Inklusion im Schulalltag durch Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung gelebt wird.

Wir gehen durch dieselben Schultüren ein,
hier soll kein Mensch je unsichtbar sein.
Ob Herkunft, Talent oder Förderbedarf,
auf Vielfalt sind wir in der Klasse scharf.

Wir lernen gemeinsam im selben Raum,
und teilen denselben Zukunftstraum.
Der eine braucht Hilfe, die andre erklärt,
weil jeder von uns den Unterricht nährt.

Kein Abseits, kein Tuscheln auf dem Pausenhof,
denn Ausgrenzung finden wir alle nur doof.

Wir brechen Barrieren im Kopf und im Saal,
die Schwächen der andern sind uns ganz egal.

Am Ende zählt nicht, wer am schnellsten hier rennt,
solange das Team jeden Einzelnen kennt.

Inklusion wird bei uns im Alltag gelebt,
weil Zusammenhalt uns nach vorne hebt.

Die Teilnahme am Wettbewerb zeigte, dass Inklusion nicht nur ein wichtiges gesellschaftliches Thema ist, sondern auch dazu inspirieren kann, eigene Gedanken und Gefühle kreativ auszudrücken. Die Schulfamilie freut sich über die Auszeichnung und ist ebenso stolz auf die weiteren gelungenen Gedichte der Klasse.

Von: Romy Eggebrett (7b) und Kathrin Yilmaz, Ethiklehrkraft

Newsübersicht WS

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.