6. Klasse der Wirtschaftsschule entdeckt die Ernährung der Vorfahren

Die Klasse 6a der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf hat in einem spannenden Projekt die Ernährung der Steinzeitmenschen hautnah erlebt. Unter der Anleitung ihrer Lehrerin, StDin Michaela Rogler-Frankenhuizen, tauchten die Schülerinnen und Schüler in die Welt der prähistorischen Küche ein und erforschten, wie die Menschen vor Tausenden von Jahren lebten und aßen.

/strong

Vom Weizenkorn zum Brot

Zu Beginn des Projekts pflanzten die Schülerinnen und Schüler Weizenkörner in Blumentöpfe, um das Wachstum in den nächsten Wochen zu beobachten. Mit großer Neugier und Geduld gießen sie die Töpfe regelmäßig und können bald die ersten grünen Triebe entdecken. Diese praktische Erfahrung vermittelt den Kindern ein Gefühl dafür, wie wichtig Landwirtschaft für die Ernährung der Menschen in der Steinzeit war.

Um den Prozess weiter zu vertiefen, mahlten sie Weizenkörner mit einem Stein. Diese mühsame Arbeit erforderte Teamarbeit und Geschick, und die Kinder waren begeistert von der Herausforderung, die ihre Vorfahren täglich meistern mussten.

Steinzeitliche Leckereien

Nachdem das Mehl hergestellt war, mischten es die Schülerinnen und Schüler mit Wasser, frischen Früchten und Honig. Dabei lernten sie nicht nur, wie man Lebensmittel zubereitet, sondern auch, welche Zutaten in der Steinzeit verfügbar waren und welche Rolle sie in der Ernährung spielten. Das Projekt förderte somit nicht nur das Verständnis für die Nahrungsgewohnheiten der Vorfahren, sondern auch das Bewusstsein für gesunde und natürliche Zutaten.

Ein unvergessliches Erlebnis

Das Projekt „Essen wie in der Steinzeit“ bereitete den Lernenden nicht nur große Freude, sondern vermittelte auch wertvolle Einblicke in die Geschichte der Ernährung. Die Kinder freuen sich darauf, ihre neu gewonnenen Kenntnisse vielleicht auch zu Hause auszuprobieren und ihre Familien in die Welt der Steinzeitküche einzuführen.

Insgesamt war dieses Projekt ein gelungenes Beispiel dafür, wie Lernen durch praktisches Tun und gemeinsames Erleben nachhaltig gefördert werden kann.

(Michaela Rogler-Frankenhuizen)