Kreativität in der 6. Klasse Wirtschaftsschule: Höhlenmalerei als spannendes Projekt

In einem innovativen Projekt hat die Klasse 6 a der Staatlichen Wirtschaftsschule Deggendorf die faszinierende Welt der Höhlenmalerei erkundet. Unter der Leitung von StDin Michaela Rogler-Frankenhuizen haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur eine Technik der prähistorischen Malerei kennengelernt, sondern auch selbst Farben und Pinsel aus natürlichen Materialien hergestellt.

Farben und Werkzeuge aus der Natur
Mit viel Eifer und Kreativität stellten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Farben aus Erde und Gewürzen wie Curry, Kurkuma und Paprika her. Diese natürlichen Pigmente ermöglichten es ihnen, authentische Farbtöne zu erzielen, wie sie bereits unsere Vorfahren in der Steinzeit verwendeten. Zusätzlich fertigten sie Pinsel aus Holz an, um ihre Kunstwerke zu gestalten. Ein Stück Vliestapete diente dabei als Ersatz für eine Höhlenwand. Der Klassenraum wurde verdunkelt, und nur vereinzelt schimmerte Kerzenlicht, um die Atmosphäre einer echten Höhle nachzuempfinden.

Ein Blick in die Steinzeit
Im Unterricht beschäftigte sich die Klasse intensiv mit der Höhlenmalerei und studierte dabei auch die berühmte Höhle von Lascaux in Frankreich. Diese prähistorische Höhle, die vor etwa 17.000 Jahren entstand, ist bekannt für ihre beeindruckenden Wandmalereien mit Tier- und Jagdszenen. Die Schülerinnen und Schüler lernten, dass die Höhlenmalereien von Lascaux nicht nur Kunstwerke sind, sondern auch wichtige Informationen über das Leben und die Kultur der Menschen in der Steinzeit liefern.

Ausstellung der besten Werke
Am Ende des Projekts wählte die Klasse ihre gelungensten Bilder aus, die nun in einer kleinen Ausstellung in der Schule präsentiert werden. Lehrkräfte und Mitschülerinnen und Mitschüler sind herzlich eingeladen, die Kunstwerke zu bewundern und sich von der Kreativität der Klasse 6 a inspirieren zu lassen.

Das Projekt zur Höhlenmalerei förderte nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler und bereitete ihnen viel Freude, sondern setzte auch wertvolle Lernimpulse für das Fach GPUG.

(M. Rogler-Frankenhuizen, StDin)

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